Dienstag, 20. September 2011

Tag 19: Taifun im Anmarsch

Super geschlafen, nur mal wieder zu kurz. 
Heute hatten wir alle erst zur zweiten Stunde, hatten aber abends zuvor beschlossen, eine halbe Stunde eher loszuziehen um unseren Kursbeantragungs-Schriebs abzugeben. Danach sollte es losgehen mit einem Uni-internen (also nicht vom EAS Programm ausgerichteten) Kurs in "Deutsche Kultur - Popmusik der Gegenwart" oder so ähnlich losgehen. Natürlich saßen wir erstmal im falschen Zimmer, aber zum Glück erinnerte sich Sophia, dass der Kurs im letzten Jahr manchmal in einem Zimmer in der Bibliothek statt gefunden hatte. Also sind wir dahin und fanden dann auch unsere Klasse. Die Lehrerin, eine Deutsche natürlich, war hocherfreut ein paar Deutsche im Kurs zu haben. Ansonsten waren da ungefähr 15 Japaner, die meisten interessiert an Deutschland und Musik, viele spielten Instrumente. Angefangen haben wir zwar dann mit Popmusik der 70er Jahre in Westdeutschland, aber in 2 Wochen soll es dann mit der aktuellen Musik losgehen und da können wir sicher ein paar nette Beispiele bringen. Dann war erst einmal Mittagspause. Wir holten uns im Uni Co-op etwas zu essen und gingen außerdem noch zum Trainingsraum um für mich die Registrierung in die Wege zu leiten. Dafür muss man zunächst an einer Belehrung teilnehmen, für die ich am Mittwoch einen Termin gemacht habe.
Die zweite Stunde war dann "Japanese Culture" bei einem netten Amerikaner namens John Mock, welcher mir ja schon bei den Vorstellungen in der Vorbereitungswoche positiv aufgefallen war. Vor allem sein Humor lockert das Ganze doch sehr auf. Auszug aus seinen Anforderungen für die Note: "Presence and indications positive neural activity in class". Sollte ich irgendwann mal wider Erwarten irgendwem irgendwas beibringen, wird das auch auf meinem Zettel stehen. Auch wenn wir jede Woche einen kleinen Test schreiben werden denke ich, dass das einer meiner Lieblingskurse sein wird.
Die dritte Stunde an diesem Tag sollte dann eigentlich "Academic English - Discussion" sein, aber nachdem wir eine Weile im Unterrichtszimmer gewartet hatten und niemand erschien, gingen wir ins MISC um nachzufragen. Es stellte sich heraus, dass der Kurs erst eine Stunde später sein würde. Da ich genug Puffer in meinem Stundenplan und keine Lust auf  Freistunden habe, strich ich den Kurs kurzerhand von meiner Liste. So wirklich viel Übung in Englisch brauch ich ja dann doch nicht, da investiere ich die zusätzliche Freizeit lieber in mehr Unternehmungen.
Da die meisten von uns danach nichts mehr hatten, ging es nach Hause. Wir wollten uns alle nochmal kurz hinlegen und dann um 17 Uhr zum Einkaufen.
Weiterhin gibt es nichts Aufregendes zu berichten, außer das wohl ein Taifun auf dem Weg nach Japan ist (auch nicht so außergewöhnlich an sich) und dieser bringt uns im Moment schon kühle Luft und jeeeede Menge Regen. Das stört mich aber eigentlich gar nicht so sehr, da ich für die Kühle (angenehme 20°C) wirklich dankbar bin und zum Regen fast kein Wind geht. Allerdings soll es wohl den Rest der Woche so bleiben. 

1 Kommentar:

  1. hier in deutschland vermelden sie, dass irgendwie irre viele Leute schon evakuiert worden sind und auch alle Bauarbeiten an dem Atomkraftwerk da eingestellt werden mussten, weil der taifun wohl so heftig sein soll ...

    Ist er das im endeffekt gar nicht? - mal wieder nur medienrummel? ...

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